Schulkonzept der Freien Wähler Teningen in der Umsetzungsphase

Die politischen Grundlagen für die Schulentwicklung in Baden-Württemberg lagen fast 40 Jahre brach. Dies bedeutete für die Kommunen in ihrer Planungshoheit wiederum ein enormer Stau. Die Freien Wähler hatten bereits 2014 sich dieses wichtigen Themas angenommen, wie auch aus den Anträgen der Fraktion von damals zu erkennen ist. Schon damals sprach sich die Fraktion der Freien Wähler mit einer klaren Präferenz für eine Lösung „Realschule und Werkrealschule sofort unter einem Dach am Standort Teningen“ aus. Allerdings waren die Gremienmitglieder sich in vielen Punkten lange nicht schlüssig. Alle Parteien haben aber inzwischen die Notwendigkeit erkannt, mit der Konsequenz, dort auch die räumlichen Voraussetzungen zu schaffen für eine durchgängige vierzügige Schule. Letztlich ist diese Lösung auch finanziell die Günstige.  Inzwischen sind sich Verwaltung und Gemeinderatsgremium einig geworden, diesen Lösungsvorschlag zu akzeptieren. Der Schulumbau ist in vollem Gange und die Gemeinde investiert mit ca. 18 Millionen Euro in die Zukunft der hiesigen Schülerinnen und Schüler.

In der letzten Sitzung im alten Jahr wurden nun die abschließenden Beschlüsse dazu gefasst.

Die Werkrealschule (derzeit in Köndringen Teil der Nikolaus-Sander-Grund und Werkrealschule) und die Theodor-Frank Realschule in Teningen werden zu einer Verbundschule aus Real-und Werkrealschule mit dem Namen Theodor-Frank-Schule zusammengefasst. Die Schule wird dann aus einer Leitung bestehen, jeweils mit einem Konrektor für dem Realschule- und Werkrealschulzweig. Zum Schuljahr 2020/2021 zu soll der Umzug der Werkrealschule nach Teningen erfolgen wenn der zweite Bauabschnitt in Teningen, der im Januar 2018 beginnt abgeschlossen ist.

Für diesen zweiten Bauabschnitt wurde das Budget nochmals um 800.000 € auf 4,77 Mio. € erhöht.

Regina Keller Fraktionssprecherin der Freien Wähler Fraktion Teningen

Konstruktiv + Kritisch: FWV-Gemeinderat Dr.Dirk Kölblin vom Gemeindetag ausgezeichnet

10 jahre gr

 
Als Nachrücker in der Fraktion der Grünen war Dirk Kölblin am 18. Dezember 2007 als Gemeinderat verpflichtet worden. Doch auch als Kandidat auf der Liste der Freien Wähler sprachen ihm die Teninger Wähler 2009 und 2014 das Vertrauen aus, bestätigten ihn in seinem Amt. Im Rahmen der Gemeinderatssitzung am Dienstag wurde der 44-jährige Allgemeinmediziner für zehn Jahre Gemeinderatsarbeit mit der Säule des Ehrenamts des Gemeindetags Baden-Württemberg ausgezeichnet.
 
"Sie sind ein Aktivposten, sehr konstruktiv und auch kritisch, was gut tut", würdigte Bürgermeister Heinz-Rudolf Hagenacker Kölblins Engagement. Mitglied sei Kölblin im Verwaltungsausschuss, im gemeinsamen Ausschuss der Verwaltungsgemeinschaft und im Kuratorium des David-Kindergartens und zudem stellvertretender Faktionssprecher der Freien Wähler. Christiane Kölblin, der Ehefrau des Geehrten, die durch ihre Unterstützung auch Anteil an dessen Engagement habe, dankte Hagenacker mit Blumen.
 
 Badische Zeitung, Markus Zimmermann,  15.12.2017

Antrag der FWV zur Nachbarschaftshilfe

Sehr geehrter Herr Bürgermeister Hagenacker,

sehr geehrte Kolleginnen und Kollegen,

die FWV-Fraktion beantragt, dass in allen Ortsteilen die Möglichkeit einer Nachbarschaftshilfe mit Einbindung der Bürger ähnlich der in Heimbach geplanten überprüft wird. Mit möglichen Akteuren (Caritas, Krankenpflegeverein, Pflegediensten, Sozialstation, für Landeck Nachbarschaftshilfe Mundingen) sollten Gespräch geführt werden mit dem Ziel die Kräfte mit einem Partner zu bündeln der als anerkannter Träger auch mit den Pflegekassen abrechnen kann. Freiwillige Helfer müssen über diesen Partner versichert werden.

Ggf. muss auch im Rathaus ein Ansprechpartner für mögliche Helfer / Hilfesuchende benannt werden.

Nachdem Gespräche zu diesem Thema von mir mit Akteuren im Ort vor 1-2 Jahre leider im Sande verlaufen sind, sollte dies nochmals von offizieller Seite her angegangen werden. Als Hausarzt vor Ort kann ich bestätigen, dass dieses Thema in allen Ortsteilen -nicht nur in Heimbach- an Brisanz gewinnt.

Für die Fraktion der Freien Wähler

Teningen, 07.12.2017 Dr. Dirk Kölblin, stellvertretender Fraktionssprecher

Antrag der Freien Wähler wird nun umgesetzt - Feuerwehr erhält Schließanlage

 

Der Antrag lag schon im vergangenen Jahr auf dem Tisch. Die Freien Wähler Teningen hatten die Bereitstellung von 11.000 Euro für eine neue Schließanlage bei der Teninger Feuerwehr in den Haushalt eingebracht. Dem Antrag wurde vom Gemeinderat zugestimmt. Allerdings erfolgte nicht gleich die Umsetzung. IMG 4731
Inzwischen hatte die Leitung der Feuerwehr  einen erweiterten Antrag gestellt. Bei der Begutachtung der alten Schließanlage hatte sich herausgestellt, dass bei etlichen Türen ein einfacher Austausch nicht möglich war. Deshalb wurde von der Feuerwehr eine Erhöhung des Beitrags beantragt. Obwohl die Kosten inzwischen das Doppelte betragen, wurde dem auch von der Freien Wähler Fraktion bei er letzten Sitzung zugestimmt. Die neue Schließanlage umfasst nun die Gebäude in Teningen, Köndringen, Landeck, Heimbach, Nimburg und Bottingen. In den Kosten sind auch berücksichtigt ein Teilbetrag für die Räumlichkeiten des DRK für die Schulungsräume.

Teningen 08.11.2017, Regina Keller, Fraktionssprecherin der Freien Wähler Teningen

Das erste Lebensbäumchen - Antrag der Freien Wähler umgesetzt

lebensbäumchen

Das Ehepaar Francesca und Marcel Hilbig pflanzt das erste Teninger Lebensbäumchen, sekundiert

von Bürgermeister Heinz-Rudolf Hagenacker und FWV-Gemeinderätin Gerda Weiser. Foto: Karlernst Lauffer

 

Das sechs Wochen alte Baby Stella Hilbig schreibt Geschichte, wurde doch in ihrem Namen in Anwesenheit von Bürgermeister Heinz-Rudolf Hagenacker das erste Teninger Lebensbäumchen gepflanzt.

Damit beginne eine Aktion mit zwei besonderen Zielen, wie er sagte: Zum einen werde dem Kind ein besonderes Geschenk gemacht, wenn zu seiner Geburt ein Bäumchen gesetzt wird, und zum anderen werde ein Beitrag für die Umwelt geleistet.

Jede Teninger Familie habe für ein neugeborenes Kind Anspruch auf ein solches Bäumchen im Werte von 40 Euro. Das Bäumchen kann je nach Wunsch bei fünf Baumschulen bezogen werden kann. Sollten die Eltern keine Möglichkeit haben, dieses Geschenk auf privatem Grundstück zu pflanzen, so stehe ein ausgewähltes Grundstück der Gemeinde zur Verfügung. Die Gemeinde rechnet, dass in Teningen im Jahr etwa 100 Neugeborene im Standesamt angemeldet werden, im vergangenen Jahr seien es 107 gewesen.

Um diese Bäumchen-Aktion habe sich Gerda Weiser, Gemeinderätin der Freien Wähler, verdient gemacht, die, selbst Hebamme und Geburtshelferin, den Anstoß gab, sagte Hagenacker. Die Gemeinderätin sprach von einem "alten Brauch seit Menschengedenken". Dem Lebensbäumchen habe man früher noch viel mehr Bedeutung zugemessen, erzählt sie – und von einem alten Brauch, der dies verdeutlicht: Früher sei der Mutterkuchen verbrannt worden und dann an jener Stelle in den Boden versenkt worden, an der der Baum für den Neugeborenen gepflanzt wurde.
 
Badische Zeitung, Mo, 21. August 2017